Seemannssprache

 

eemännische Umgangssprache und Fachausdrücke

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Seemännische Fachausdrücke:


abbacken = Abräumen des Tisches (Back) nach einer Mahlzeit

abflauen = zurückgehen der Windstärke

Ablenkung = Fehlanzeige des Magnetkompasses gegenüber der Anzeige des magnetischen Nordpols

abmustern = das Arbeitsverhältnis an Bord beenden

abschlagen = Lösen der Segel von den Rahen (abnehmen der Segel; Gegenteil von anschlagen)

abschnallen = sich stark wundern

abwettern = einen Sturm auf See durch geeignete Manöver überstehen; beidrehen

Achtergäste = wurden auf den Segelschiff der Kapitän, Offiziere und auch teuerleute genannt, weil sie ihre Unterkunft immer im achteren Teil des Schiffes hatten

achterlich = von hinten kommend

achtern = hinterer Teil des Schiffes

achtern raus segeln = die Ausfahrt des Schiffes verpassen

Alle Mann!, all hands = Manöver bei schwerem Wetter, wenn alle Männer auf die Stationen müssen. Englisch: "all hands"

der Alte = Kapitän

die Alte = Freundin oder Frau

am Wind = die äußere Lage, in der ein mit dem Wind schräg von vorn segelndes Schiff noch Fahrt voraus macht

Ankerklüse = Öffnung in der Bordwand, wo die Ankerkette durchläuft

anmustern = Vertrag für den Dienst an Bord abschließen

Appelbauer = Reeder aus dem Alten Land. Ihre Vorfahren brachten ihr Obst mit Elbewern auf den Markt nach Hamburg

Armada = Kriegsflotte; bewaffnete Flotte

Arschloch hoch Amerika = faulenzen - die Ruhe genießen

Assi = Ingenieurassistent

auf den Sack hauen = sich gerade machen - sein Recht fordern

aufgeien = Segel mit Geitauen zusammenholen, um den Wind aus den Segeln zu nehmen

Aufklarer = Reinigungskraft

auf Kollisionskurs liegen = feststehende Peilung - Streit bahnt sich an

auf Krawall frisiert = Streitstimmung

aufliegen = Schiff liegt außer Betrieb in Wartestellung, oft „an den Pfählen“ oder „vor Anker“

aufschießen = Leine in Törns legen - eine Arbeit bewusst langsam verrichten

Ausguck = Beobachtungsposten, Wachmatrose, der den Seeraum beobachtet und Hindernisse, Schiffe, Lichter oder Land meldet (auf Segelschiffen von einen Korb im Mast)

ausloten = durch Lot die Tiefe eines Gewässers feststellen

ausscheiden = Feierabend machen

Außenbordkamerad = Fisch

Back = 1. Klapptisch, Esstisch, 2. Vorschiffsaufbauten

Backbord = linke Schiffsseite, von achtern gesehen, rot gekennzeichnet

Backschaft = Küchen-Abwasch

Ballast = Ballastwasser gibt dem Schiff Tiefgang und Stabilität

Bananenjäger = Fruchtkühlschiff

Barge = rechteckiger Ponton für Ladung ohne Motor

Bark = dreimastiges Segelschiff mit nur zwei vollgetakelten Masten, am Besanmast fahren nur Schratsegel. (früher auch: vier und fünf Masten), Rahsegel

Barzi = Bayer

beidrehen = das Schiff bei kleiner Fahrt so gegen den Sturm/Seegang drehen, dass es wenig Widerstand bietet

Besatzung = Gesamtbelegschaft des Schiffes, Offiziere und Mannschaft

Beschläge = Sammelbegriff für alle Ausrüstungsteile von Segelbooten aus Metall und Kunststoff am Bootsrumpf und an der Takelage

Beaufort = Windstärke

Betriebsgänge = Gänge zischen den Kabinen innerhalb der Aufbauten

big Palaver = große Diskussion

Bilge = unsauberer Bereich unter der Maschinenanlage im Schiffsgrund

Bilgen-Krebs = Seemann aus dem Maschinenressort

Bilgen lenzen = pinkeln

black Frost = völlige Vereisung der Schiffe bei Sturm mit Gefahr des Kopflastigwerdens und Kenterns. Besonders gefürchtet an den Südküsten Grönlands und Island, aber auch am Rande der Antarktis

Blau, Blaubüdl = Zimmermann

Blitz = Bordelektriker

Bootsmann = Vorgesetzter für Matrosen und Decksleute

Bram = zweite über dem Obermast befindliche Verlängerung des Mastes sowie deren Takelung (Bramsegel)

Bramsahling = Sahling, Platz für den Ausguck

Bramsegel = drittes Rahsegel von unten gezählt. Es gibt Vorbramsegel, Großbramsegel, Kreuzbramsegel; außerdem doppelte Bramsegel. Ober- und Unterbramsegel sind das 3. und 4. Segel von unten. Ist das Marssegel geteilt, so sind Ober- und Unterbramsegel das 5. und 4. Segel von unten

Brasse = Tau zum Stellen der Segel, zum Drehen und Festhalten der Rahen

brassen = die Segel mit der Brasse nach dem Wind drehen (schwenken)

Brigg = Segelschiff mit zwei voll getakelten Masten (Groß- und Fockmast)

Brise = leichter, kühler Wind, steife Brise bis etwa 5 Beaufort

Brücke = Nautischer Leitstand zur Navigation des Schiffes

BRT = Brutto-Registertonne (Schiffsraummaß) = 2,83 Kubikmeter

Bugdielen = schwere Holzdielen als Laderaumbohlen

Bullauge = stabiles rundes Schiffsfenster

Bulk Carrier = Massengutfrachter

Bunker = Kohle- oder Treibstoff-Vorratsraum

bunkern = Treibstoff an Bord nehmen

Caboglos = Mischlinge zwischen Europäern und Indios in Brasilien

Charter = Frachtvertrag, Vermietung eines Schiffes

Chief = Leitender Ingenieur (auch Chief-Steward) eingedeutscht von Chef

Chiefmate = erster Steuermann (gesprochen: Meet)

Ciefy = erster Offizier (ironisch)

Combischiff = Frachtschiff mit mehreren Passagierkabinen

Crew = Besatzung

daddeldu machen - Feierabend machen

Dampf ablassen = Ärger herauslassen

Dampfer = Schiff, auch wenn es nicht mit Dampf betrieben wird

Davits = jeweils zwei starke gebogene Ladearme zum Tragen der Rettungsboote

Dearator = Entgaser

Deck = = Stockwerksboden eines Schiffes

Decksbauer = Matrose - Decksmann

Decksmann = ungelernter Decksarbeiter

der Blaue = Zimmermann

dicker Fang = vorteilhaft eingekauft

DGzRS = Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger

Dhau, Dau = zweimastiges Segelfahrzeug (in arabischen und ostafrik. Gewässern)

Dock = Schiffsreparaturanlage

Dockschwalbe = Prostituierte

drei Eisheiligen = Kapitän, Leitender Ingenieur und 1.Offizier

Dschunke = flaches chinesisches Segelschiff mit rechteckigen Segeln; für Fluß und Küstenschiffahrt

Dünung = Meereswellen, Windwellen, die aus dem Windfeld herausgewandert oder nach Abzug des Windfeldes verblieben sind

dwars aff = querab

Dwarsläuper = Querläufer - anderes Fahrzeug

Dwarsmiecher = Frauen an Bord

Dwiddle = Kordelbesen zum Wischen des Holzdecks

Einklarierung = Abfertigung durch Zoll- und Emigrationsbehörden

einen im Klinken haben = beschwippst

einspleißen = Tampen oder Draht hineinspleißen - mit einbeziehen

entern = klettern ins Takelwerk, auf dem Meer ein Schiff erklettern und erobern

er ist auch ein Artist = er ist Berufskollege

Etmal = die in 24 Stunden zurückgelegte Reise in Seemeilen

Evaporator = Trinkwasserbereiter

fahren = zur See fahren (nicht etwa zur See gehen)

Fall = Tau oder Draht zum Hissen der Rahen, oder Segel; Mehrzahl: Fallen

fein Bonsche = angenehme Arbeit

Felix Natal = portugiesisch: Frohes neues Jahr

Fender = Polster zum Schutz der Bordwand (heute meist alte Autoreifen)

Feudelgeschwader = Stewards

Feuer = beleuchtetes Seezeichen

fieren = senken

Flattermann = Hähnchen

Flurplaten = Fußbodenplatten aus Stahl oder Aluminium mit Struktur

Fock = Vorsegel, bei voll getakelten Segelschiffen unteres Rahsegel, bei Segelbooten vor dem Mast gesetztes Stagsegel

Fockmast = bei Segelschiffen mit mehrerem Masten vorderster Mast, Aufteilung: Vor-Untermast, Vor-Marsstenge und Vor-Bramstenge, Segel: Fock, Voruntermarssegel, Vorobermarssegel, Vorunterbramsegel, Voroberbramsegel und Vorroyal

Fockschot = doppelt geführte Schot zum Bedienen der Fock. Die Fockschot gestattet das Dichtholen der Fock über eine Leitöse durch den Vorschotmann. Die Fockschot ist am Schothorn der Fock befestigt

Fockstag = Stag an dem die Fock gefahren wird, auch Vorstag

Foulbrass = Mülleimer

Freiwache = Freizeit zwischen den Wachen

Frikadellenschmiede = Kombüse - Küche

Furz-Mole (-Mulde) = Koje

Gangway = Laufsteg zwischen Land und Schiff, Landgangstreppe

Gasoil = Dieselöl

gelogt = ins Schiffstagebuch eingetragen

Geien = eine Art Flaschenzüge

Glas = auf größeren Schiffen Uhrzeitangabe durch Anschlagen (Glasen) der Schiffsglocke, ein Glas > halbe Stunde

glasen = durch Anschlagen der Schiffsglocke anzeigen, wie viele halbe Stunden seit Beginn der Wache vergangen sind, 8 Glas entspricht 4 Stunden seit Wachbeginn und damit Wachende ( 1 Glas = eine halbe Stunde seit Wachbeginn (einfacher Schlag); 2 Glas = eine Stunde seit Wachbeginn (ein Doppelschlag) usw. bis 8 Glas (vier Doppelschläge)

Gording = Gordings; Tau zum Zusammenschnüren der gerefften Segel, man unterscheidet Bug- und Nock-Gording

Großbaum = Spiere, an der die Unterliek des Großsegels befestigt ist

Großmast = der mittlere Mast von einem Dreimaster (Aufteilung: Großuntermast, Groß-Marsstenge und Groß-Bramstenge) Segel: Großsegel, Großuntermarssegel, Großobermassegel, Großunterbramsegel, Großoberbramsegel und Großroyal

Großroyal = oberes Segel am Großmast

Hartbrot = Schiffszwieback

Heuer = Lohn des Seemanns

Heuerbaas = Arbeitsvermittler in der Seefahrt

Heuerschein = Arbeitsvertrag des Seemannes

Heuerstall = Arbeitsvermittlungsbüro

Heulboje = Weichling

hieven = hochziehen

Himmelslotse = Seemannspastor, Seemannsdiakon

hinaufentern = hochklettern

hoher Wasserfall = lange Beine einer Frau - hübsche Frau

Hubzähler = bei Dieselmotoren zur Bestimmung der Propellerdrehzahl

Hultünn = Toilette auf Kümos

in den Sack hauen = kündigen

in die Horizontale gehen = sich zum Schlafen legen

ins Kabelgatt gehen = jemandem Schläge androhen

Jacht, Yacht = schnelles, für Sport- und Erholungszwecke verwendetes größeres Boot mit Kajüte oder kleineres Schiff, wobei größere Jachten auch zu Kreuzfahrten dienen (Antrieb durch Motor oder Segel)

Jan Maat, Janmaat = scherzhaft für Matrose, Seemann

Kabelgat = Lagerraum für Trossen und Kabel, Arbeitsraum, ganz vorne im Schiff

Kai = (der) Anlegemauer für Schiffe

Kalmen = windstille Zonen nördlich und südlich des Äquators

kann nicht im Stehen über die Reling pinkeln = Frau

kein Land sehen = Übersicht verlieren - eine Lage nicht übersehen - nicht verstehen

kiek ut = pass auf!

kiek ut, Kinken = pass auf, vertörnter Draht!

Kimm = Horizont

Kiribas = Inselgruppe im Pazifik

Kiribati = aus Kiribas im Pazifik stammende Seeleute

Klappläufer = zusätzliche Seilrolle mit Gehäuse für doppelte Last

klarieren = in Ordnung bringen

Klarschiff = Schiff aufräumen - waschen

klar vorn und achtern = auf Manöverstation - auf alles vorbereitet sein

Klopper-Gang = Wertarbeiter

Klüver = dreieckiges Segel am Bugspriet

Klüverbaum = über den Vorsteven hinausragendes Rundholz zum Befestigen von Vorsegeln; Bugspriet

knacken gehen = zum Schlafen legen

Knitter-Eilli = alte Frau (mit faltigem Gesicht)

Knoten = Fahrgeschwindigkeit des Schiffes (1 Knoten = 1 Seemeile = 1.852 m)

Kochsmaat = Helfer in der Küche

Koje = Bett

Kolonne Fress = Kobüsenpersonal einschließlich Stewards

Kombüse = Schiffsküche

Kraxel-Huber = Neckname für Bayer / Österreicher

Kuba-Libre = "Kubas Freiheit" - weißer Rum (Bacardi) mit Cola

Kümo = Küstenmotorschiff

kum mi nich an de Farv = stör mich nicht - Vorsicht Farbe!

Kurs = Fahrtrichtung eines Schiffes, es ist stets der rechtweisende (geographische) Kurs gemeint und nicht der missweisende (magnetische) Kurs

labsalen = Pflege des laufenden Gutes

längsseits = parallel zur Kielrichtung des Schiffes

landgangsfein = sauber und adrett angezogen

Land in Sicht = zu verstehen beginnen

Landratten = Nicht-Seeleute

Langspleiß = eine Spleißart - Suppe verlängern - verdünnen

La-Plata-Geier = trockenes Hähnchen

laschen = das Festzurren beweglicher Gegenstände, Ladung an Bord; verstärken einer gesprungenen Spiere

laufendes Gut = Tauwerk, das zum Auf- und Niederholen von Segeln und Ladebäumen sowie andere Arbeiten dient

Lee = dem Wind abgekehrte Seite

Leesegel = bei leichtem bis mäßigem achterlichem Wind angebrachte Zusatzsegel

Leine = dicke Schnurr, Seil mittlerer Stärke

lenzen = eingedrungenes Wasser aus dem Schiff pumpen

Livesteam = kostbarer Frischdampf (kein Leckdampf)

löschen = Schiff entladen

Logbook = Schiffs- bzw. Maschinen-Tagebuch

Logis = Mannschaftswohnraum

Lose hinter der Hand - eine Leine lang anfassen - auf Nummer sicher gehen

lot mi an Land = "du meine Güte" - das ist nichts für mich

lotsen = ein Schiff in den Hafen lotsen, ein Schiff durch schwierige Gewässer lotsen, führen, leiten

Luv = dem Wind zugekehrte Seite

Luwart = die Seite des Horizontes, von der der Wind kommt; auch Luv

Macker = guter Kumpel

Mannschaft = Dienstgrade ohne Offizierspatent

Mastkorb = Korb im Mast für den Beobachtungsposten, Ausguck

Mate = Steuermann (sprich Meet)

Matrose = gelernte Fachkraft für den Decksdienst

Mac Gregor = Faltlukendeckel, meist elektromechanisch schnell zu bedienen

Mac Stemm = dicke Holzplanken als Lukenabdeckung, die mit der Hand eingesetzt werden müssen

Manöverfahrt = wechselnde Fahrgeschwindigkeiten und -Richtungen

Mehrzweckeinsatz = Personaleinsatz für Deck und Maschine

meine Vorpieck ist voll = ich muss pinkeln

Messe = Speiseraum der Seeleute an Bord

Messesteward = Bedienung für Offiziers- oder Mannschaftsmesse

Mestize = Mischling zwischen Europäern und Indios

mit dem Arsch auf Grundeis gehen = seelisch ganz unten - nicht mehr weiter wissen

Michel = Hauptkirche St. Michaelis in Hamburg

mittschiffs = Mittellinie oder halbe Länge des Schiffes

Mösenfröhlich = sucht Annäherung an weibliche Passagiere

Moker = großer Vorschlaghammer

Moringwinches = automatisch hebende und senkende Winde

Morphy = Moses - Decksjunge

Moses = jüngstes Besatzungsmitglied (Deckslaufbahn) an Bord, Schiffsjunge

MS = Motorschiff

Muck = große schwere Tasse

Mulatte = Mischling zwischen weiß und schwarz

Musikdampfer = Passagierschiff

Mutters Bester = Weichling

Niedergänge = Eisentreppen auf Schiffen

Nock = nicht überdachter Bereich rechts und links der Brücke

Notice of readiness = Erklärung: „klar zum Löschen“

Ölzeug = wasserdichte Oberbekleidung für Seeleute

Passat = gleichmäßiger tropischer Wind, wechselnd zwischen Nordost und Südost

Pantry = Abwäsche und kleiner Vorratsraum bei jeder Messe

Persenning = starke präparierte Segeltuchplane

Pier = Anleger, Hafendamm, Landungsbrücke

Pipewrench = amerikanische Rohrzange

Planke, Decksplanke = starkes Brett, Bohle

Politikus = Schöpfkelle

Poller = metallener Pfeiler an der Pier zu Festmachen des Schiffes

Poop = ein auf dem hinteren Teil des Oberdecks errichteter Aufbau

Pütz = kleiner Eimer

Purser = Zahlmeister

Puta = Hure (spanisch - portugiesisch)

Rah, Rahe, Raa = am Schiffsmast waagerecht angebrachtes Rundholz, an dem ein trapezförmiges Segel befestigt wird

ramschen = feilschen - sich mit Kleinkram abgeben

Rappeltuch = großes Tuch zum Abdecken empfindlicher Ladung

Rattel-Dattel = Rostklopfmaschine

Reeder = Schiffseigner

Reff = Vorrichtung zum Verkleinern der Segelfläche

reffen = ein Segel reffen, durch Aufrollen ein Segel verkleinern

Reiniger = Maschinenhelfer

Reise, Reise! = Weckruf: Aufstehen!

reitende Gebirgsmarine = Beamter im Binnenland

Reling = Rohrgeländer, Brüstung aus Rohr

Ro/Ro = Roll on/Roll off-Schiff für über Heckklappe rollende Ladung

Rohr = niederdeutsch: Ruder

rollen = Schlingern, Schaukeln, Drehbewegung (Rollen) eines Schiffes um die Längsachse und Querachse - stampfen und schlingern gleichzeitig

Royal, Roil, Reuel = Rahsegel oberhalb der Bram. Auf vielen Segelschiffen das oberste Segel

Roof = Deckshaus

Ruder = Steuerorgan eines Schiffes oder Bootes

rundbrassen = beim Wenden mit Rahschiffen das Herumnehmen der Segel auf die neue Seite

den Sack kriegen = fristlos gekündigt werden

SBG = Seeberufsgenossenschaft mit Seekasse

Schanzkleid, Schanz = festes Geländer um ein freies Deck. Überkommendes Wasser läuft durch Speigatten ab

Schekel = Ankerkettenlänge, ein Schekel = 25 m

Schiff macht krumm = Schiff arbeitet in der See - ironisch Binnenländern in den Mund gelegte Ausdrucksweise

Schiffsbetriebsmeister = = Vorgesetzter für Decks- und Maschinenarbeiter

Schiffsmechaniker = gelernte Fachkraft für Deck und Maschine

Schlagpütz = kleiner Eimer mit Tampen zum Aufschlagen von Außenbordswasser

Schlagseite haben = betrunken sein

Schlag seitwärts = etwas bescheuert

Schlangenfraß = schlechtes Essen

schlingern = seitliches Schaukeln des Schiffes zwischen Steuer- und Backbord

Schluchtenjodler = Bayer, Österreicher

Schmierer = Motorenwärter, gelernter Bordmechaniker

Schönwetter machen = für friedliche Stimmung sorgen

Schoner, Schooner, Schuner = mehrmastiges Segelschiff mit nicht vollgetakelten Masten, bei denen der größte Mast hinten steht, ist ein Schoner, wobei wir unterscheiden zwischen Zwei- und Dreimastgaffel- Toppsegel- Rahschonern usw. Ein Schoner schlechtweg ist meist ein Zweimastschoner.

Schoot, Schot = Segelleine, Tau, Drähte oder Ketten, die ein Segel ausspannen und in der richtigen Lage halten

Schotten dicht = gegen Seeschlag sichern - sich absichern

Schraders Werke in Leder gebunden = trockenes Hähnchen

schwarze Gang = Zollfahndung

Schwell, Swell = Dünung, Wellen, die auslaufenden Bug- und Heckwellen der Schiffe vor und in Häfen

Seefahrtbuch = Fahrtennachweis und Pass des Seemannes

Seekasse = Rentenkasse der Seeleute (siehe SBG)

Seitenklatscher = Fischdampfer mit seitlichem Fanggeschirr

Sieh zu, dass du Land gewinnst = verschwinde!

Smut oder Smutje = Schiffskoch - als Anrede in der "ristlichen" Seefahrt verpönt, eher Chef

Smutting = Bootsmann

Schott = Schiffswand

Schwanenhals = Tankentlüftung

short time = quickly - schneller Sex

Skylights = Oberlichter

Spant(en) = Außenhautversteifung (von Schiffen) aus Stahl oder Holz; meist querschiffs angeordnet (Quer-Spant)

Sparky = Funker

Speigatt = Öffnung in der Schiffswand, als Wasserablauf

Spiere = Rundholz zur oberen Verlängerung der Masten

Spikuliereisen = Fernglas

Spill = Winde zum Hieven von Lasten

stampfen = Schaukeln des Schiffes bei Seegang in Längsrichtung

Stenge = Verlängerung des Mastes

Steuerbord = rechte Schiffsseite, von achtern gesehen, grün gekennzeichnet

Steuermann = Navigator, Nautiker, Schiffer, Rudergänger der für die Navigation verantwortlich ist; jemand der ein Boot steuert, Vertreter des Kapitäns, der Erste Offizier

Steven = Bauteil, das den Schiffskörper vorn (Vorder-Steven) und hinten (Achter-Steven) abschließt

Steward = Bedienungskraft

Storekeeper = Lagerhalter (Maschinen-Unteroffizier)

strippen = Ballastreste lenzen

Strippenzieher = Elektriker

Süll = Barriere unter der Schiffstür als Wassersperre

swatte Gang = Zollfahndung

Tagesdienst / Tagelöhner = nicht Wache gehende Besatzung

Taifun = tropischer Wirbelsturm in Südostasien; orkanartiger Wind

Takellage = Takelwerk, für die Gesamtheit der Masten, Rahen, Bäume, Stengen, Segel und Tauwerk eines Schiffes

Talje = aus Rollen (Blöcken) und Tauen bestehendes Hebezeug (Flaschenzug)

Tampen = Stück oder Ende eines Taus

Thyphon = Schiffssignalhorn

Tide = Gezeiten: Flut und Ebbe

törnen = schlingen

törn to = zu arbeiten anfangen

Topp = 1. oberes Ende des Mastes oder Stenge, 2. Toppzeichen auf der Spitze von Seezeichen (Tonnen) in Form von Kegeln, Zylinder, Spindeln u.a. dienen zu ihrer besseren Unterscheidung

toppen = hochstellen, aufrichten

Tramp-Fahrt = Seefahrt ohne Zeit- und Routenplan

Trimmer = Dienstrang unter dem Heizer - wirft Kohlen in den Kessel

Trockendock = Schiffsreparaturanlage, aber auch Alkoholentziehungskurheim

Twist = Putzlappen

überholen = 1. ausbessern, nachsehen; 2. starkes neigen des Schiffes

verholen = ein Schiff an einen anderen Liegeplatz bringen - sich vor der Arbeit drücken

Verschanzung = Fortführung der Schiffsaußenhaut über Deck als Brüstung

Vordersteven = vordere Spitze des Schiffes (Bug)

Vorpieck lenzen = pinkeln

Vorsegel = Die Stagsegel, die vor dem Mast bzw. vor dem Fockmast gefahren werden. Beim Kutter heißen sie: Stagfock, Klüver (Binnenklüver, Außenklüver) , Flieger

Wache = Arbeitsschicht des Seemannes

Wachbesatzung = Wachgänger auf der Brücke oder im Maschinenraum

Warschau! = pass auf !

Winch = Winde

Winkeleisen = Universalwerkzeug zum Rostkratzen, Drehen, Hämmern, schrauben

Wuhling = völliges Durcheinander

Zeising, Seising = Segeltuchstreifen, Tauende, kurzes Tau mit denen die geborgenen Segel zusammengebunden werden

zieh Leine = Knoten auf Slip lösen : verschwinde!

Ziehschein = Zahlungsanweisung (einmalig oder dauernd)

zutörnen = Arbeit zuteilen, erledigen, schneller machen

Die nicht fett gedruckten Redewendungen wurden gesammelt von Herrn Uwe Jantzen, 24576 Weddelbrook

Hier das ganz ausführliche Lexikon der Seemannssprache von W.Kernchen


© Jürgen Ruszkowski

Diese Internetseite wurde vom früheren langjährigen Geschäftsführer und Heimleiter des Seemannsheimes erstellt, der hier sein Rentner-Hobby vorstellt.


 

zur gelben Zeitzeugen-Bücher-Reihe des Webmasters:

© Jürgen Ruszkowski

 


Weitere Informationen zu den Büchern finden Sie hier: navigare necesse est!

Maritime books in German language: fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

Diese Bücher können Sie für je 12 € direkt bei mir gegen Rechnung bestellen: Kontakt:

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Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski:

Seemannsschicksale

Band 1

Begegnungen im Seemannsheim

ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt

Band_1 - Band 1

Anthologie

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Seemannsschicksale

Band 2

Band 2

Anthologie

Band_2_bei_freenet.de

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski

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Seemannsschicksale

Band 3

Band_3

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten

Anthologie

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Band 4 Band 4

Edition 2004

Seemannsschicksale unter Segeln

Die Seefahrt unserer Urgroßväter

im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts

neu überarbeitet!

Anthologie

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Band 5 - Band 5

Capt. E. Feith's Memoiren:

Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet

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Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von

Capt. E. Feith

:

Band 6 ist in Arbeit:

Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags"

Master next God

Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale:

Dirk Dietrich:

Auf See

ISBN 3-9808105-4-2

Dietrich's Verlag

Band 7 = 12,80 €

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Band 8:

Maritta & Peter Noak

auf Schiffen der DSR

ISBN 3-937413-04-9

Dietrich's Verlag

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Band 9 - Band 9

Rainer Gessmann

Endstation Tokyo

Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes

Endstation Tokyo

 

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Band 10 Band 10

Autobiographie des Webmasters

Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons

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Band 11  Band 11

Genossen der Barmherzigkeit

Diakone des Rauhen Hauses

Diakonenportraits

Anthologie

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Band 12 Band 12

Autobiographie:

Diakon Karlheinz Franke

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Band 13 Band 13

Autobiographie:

Diakon Hugo Wietholz

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Band 14 - Band 14

Conrad H. v. Sengbusch

Jahrgang '36

Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden

Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"

Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven

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Band 15 Band 15

Wir zahlten für Hitlers Hybris

mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft.

Ixlibris-Rezension

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Band 16

Lothar Stephan

Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA

ISBN 3-9808105-8-5

Dietrich's-Verlag

8,90 €

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Band 17 - Band 17

Als Schiffskoch weltweit unterwegs

Schiffskoch Ernst Richter

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Band 18 - Band 18

Seemannsschicksale

aus Emden und Ostfriesland

und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern

Anthologie

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Band 19 - Band 19

ein Seemannsschicksal:

Uwe Heins

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

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Band 20 - Band 20

ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

Kurt Krüger

Matrose im 2. Weltkrieg

Soldat an der Front

Bestellungen

Band 21  - Band 21

Ein Seemannsschicksal:

Gregor Schock

Der harte Weg zum Schiffsingenieur

Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

Bestellungen

Band 22 - Band 22

Jörn Hinrich Laue:

Weltweite Reisen eines früheren Seemanns

als Passagier auf Fähren,

Frachtschiffen

und Oldtimern

Anregungen und Tipps für maritime Reisefans

Bestellungen

Band 23 - Band 23

Ein Seemannsschicksal:

Jochen Müller

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

Bestellungen

Band 24  - Band 24

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -1-

Traumtripps und Rattendampfer

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

Bestellungen

Band 25  - Band 25

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -2-

Landgangsfieber und grobe See

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

Bestellungen

Band 26  - Band 26

Monica Maria Mieck:

Liebe findet immer einen Weg

Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

Bestellungen

Band 27 - Band 27

Monica Maria Mieck:

Verschenke kleine

Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

Bestellungen

Band 28  - Band 28

Monica Maria Mieck:

Durch alle Nebel hindurch

erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

ISBN 978-3-00-019762-8

Bestellungen

 Band 29 -Band 29

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

und Erlebnisberichte

Anthologie

ISBN 978-3-00-019471-9

Bestellungen

Band 30 - Band 30

Günter Elsässer

Schiffe, Häfen, Mädchen

Seefahrt vor 50 Jahren

Bestellungen

Band 31  - Band 31

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

Fortsetzung in Band 32

Bestellungen

Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

ISBN 978-3-00-022046-3

Bestellungen

Band 34  - Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

Bestellungen

Band 35 - Band 35

Günter George

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

Bestellungen

Band 36 - Band 36

Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als

Seemaschinist

weltweit unterwegs

Bestellungen

Band 37

geplant:

Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg, Tel.: 040-374842-0, www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240.

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar

Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben?

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Seemannsschicksale

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Lesermeinung zu Band 24:

Der Band "Traumtrips und Rattendampfer" ist ein sehr gut gelungenes Abbild der Seefahrt. Endlich hat jemand den Mut zu einer ehrlichen Darstellung, besonders "hinter den Kulissen", gefunden. Vieles kann ich nur bestätigen, einiges war auch für mich neu. Hervorzuheben und beeindruckend sind die geschilderten Hierarchieverhältnisse an Bord, das zwangsweise Zusammenleben aller Besatzungsmitglieder, die wahre Beschreibung bei Begegnungen mit der 3. Welt sowie das tabulose Darstellen aller Lebensgewohnheiten an Bord und bei Landgang. Auch ist es unbegreiflich, was Profitsucht aus einem Menschenleben machen kann! Alle Härten auf See, aber auch die Schönheiten der Welt sind vom Funker Mario Covi in ausgezeichneter Weise dargestellt. Bestimmt könnten viele ehemalige Seeleute dicke Bände schreiben, aber leider hat nicht jeder das Talent von Herrn Covi dazu. Oft verblassen auch die Erinnerungen zu schnell und so wird vieles bedauerlicherweise ungesagt bleiben. --- Nochmals vielen Dank für die interessanten Aufzeichnungen von Herrn Mario Covi und auch für die Bemühungen zum Druck von Herrn Jürgen Ruszkowski.

Peter J.

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weitere Bände geplant

Ich sammle weitere maritime Lebensläufe und Erlebnisberichte. - Wer erzählt mir noch aus seinem Seemannsleben?

Alle meine Seiten haben ein gemeinsames Gästebuch. Daher bitte bei Kommentaren Bezug zum Thema der jeweiligen Seite nehmen!

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