Band 23 

Band 23 

in der Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags"

Geschichten aus der Backskiste

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  seit 1.11.2005


Hier einige Leseproben aus Band 23 der gelben maritimen Zeitzeugen-Buchreihe "Seemannsschicksale"

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Leseprobe:

Ablösung Werft Illyschevsk - Teil 1

Die Baltic-Schiffe MS GÖRLITZ, MS GRÖDITZ, MS COLDITZ absolvierten ihre Werftzeiten in Illyschevsk bei Odessa.  Deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass sich die Liegezeiten weit über drei Monate erstreckten.  So gehörte es auch zur allgemeinen Praxis, die Besatzungen dort abzulösen.

Anfang 1980er Jahre im Februar, Telegramm: Treffpunkt 7:00 Uhr Empfangshalle Flughafen Berlin-Schönefeld.  Der Abflug nach Moskau sollte gegen 9:00 Uhr mit einer Interflug-Linienmaschine erfolgen. Pünktlich passierten wir 7:30 Uhr die Pass- und Zollkontrolle.  Und dann saßen wir im Transitraum fest.  Der Flug wurde wegen starken Nebels ausgesetzt, Ersatz durch Interflug - nicht geplant.  Um 12:00 Uhr brachte das Flughafenpersonal belegte Brote.  Bootsmann Siggi ernährte sich unterdessen reichlich mit „Flüssigbrot“ aus dem Duty-Free-Shop.  Um 15:00 Uhr übernahm Aeroflot unseren Flug trotz immer noch währenden Nebels.  Mit einer alten klapprigen IL 18 flogen wir nun endlich so recht und schlecht nach Moskau.  Der Bootsmann schlief, um für die nächste Runde wieder fit zu sein.

Ankunft internationaler Flughafen Moskau-Scheremetjewo etwa gegen 18:00 Uhr.  In der  Empfangshalle gingen wir alle noch mal für kleine Jungs.  Das andere getraute sich sowieso keiner.  Es gab nur die berüchtigten tellergroßen Löcher am Fußboden, mit den zwei großen Metallfußstützen davor.  An den Wänden dazu rechts und links je einen Griff zum Festhalten.  In einer Ecke stand ein Metallkorb für gebrauchtes Papier!  Abgeteilt waren die Buchten mit je einer knappen Holzdrehtür, wo man oben und unten schön hineinsehen konnte.  Wir also ans Urinal, und man glaubt es kaum!  Matka kommt herein, großen Reisigbesen in der Hand.  Seelenruhig kehrte sie zwischen unseren Beinen den Fußboden sauber.  Danach schnappte sie sich die vollen Metalleimer aus den Buchten, auch die aus den besetzten und brachte sie in die Empfangshalle.  Dort entleerte sie die Eimer in eine große Mülltonne auf Rädern.  Diesen karrte Matka kurzerhand vor das Flughafengebäude. Durch die große Glaswand der Empfangshalle sahen wir fassungslos zu, wie letztendlich auf dem Parkplatz der Inhalt in der geöffneten Tonne einfach verbrannt wurde.

Ablösung Werft Illyschevsk  - Teil 2   

Russisch Bus fahren

26 Seeleute standen auf dem internationalen Flughafen bei Moskau.  Es war bereits nach 19:00 Uhr, wir hatten uns um einen halben Tag verspätet.  Der Flughafen lag weit außerhalb der Stadt im Norden am Autobahnring.  Außer ein paar schrottreifen Bussen und Taxen konnte ich keine Verkehrsanbindung zur Stadt entdecken.  Wir mussten aber irgendwie zum Inland-Flughafen gelangen.  Dieser lag cirka 100 Kilometer entfernt am südlichen Teil des Autobahn-Ringes.

Der Chiefmate, unser Reiseleiter, hatte die Lage voll im Griff.  Er organisierte uns einen von diesen Schrottbussen, Marke SIL, Preis: eine Flasche Weißen plus ein paar Rubelchen.  Also, rein ins Vergnügen und ab auf die Autobahn.  An das blecherne Klappern hatten wir uns schnell gewöhnt, an die harten kantigen Sitze auch.  Sehen konnte man nichts, es war bereits dunkel und die Scheiben von innen zugefroren.  Unser Chiefmate saß vorn auf dem Beifahrersitz.  Geduldig lieh er dem Fahrer sein Ohr.  Fröhlich erzählte dieser, halb russisch, halb deutsch von Frau, Kindern, Hund und Katze.

Irgendwann begann es aus dem Motorblock zwischen Fahrer und Beifahrer intensiv zu qualmen.  Ohne anzuhalten öffnete der Fahrer die Motorklappe.  Eine Stichflamme schoss heraus.  „Niecht schliem, Maschin choroscho!“  Gelassen zog der Fahrer eine alte Decke hervor. Zusammen mit dem Chiefmate wurde der Brand erstickt.  Für den Qualm gab’s Dachluken!  „Benzin-Leitung kapuht“, sagte noch der Fahrer, und weiter ging’s Richtung Süden zum längst verpassten Inlandflug.

Ablösung Illyschevsk – Teil 3   

Russisch Zollkontrolle

Gegen 21:00 Uhr erreichte der „russisch Bus“ Marke SIL den Inlandflughafen von Moskau.  26 Mann Besatzung standen vor einem völlig dunklen Abfertigungsgebäude.  Dort war bereits seit Stunden Feierabend.  Ein Pförtner ließ uns ein. In einer kleinen Halle durften wir ablegen und warten.

So etwa gegen Mitternacht erschienen zwei verschlafene Zöllner.  Sie machten in der Mitte der Halle etwas Licht.  Dort stand das mannshohe umgekehrte „U“ für die Personenkontrolle.  Wir legten unsere Uhren, Ringe, Ketten ab, um dann einzeln durch die rosa farbige Barriere zu laufen.  Wer musste auffallen?  Bootsmann Siggi!

Das Alarmsignal schlug an.  Die Zöllner wiesen ihn zurück.  Verstört sah Siggi an sich herab und überlegte, was er noch Metallisches am Körper trug.  So packte er die Geldbörse heraus, kramte allerlei aus den Hosentaschen: Flaschenöffner, Taschentuch, irgendwelche Schlüssel, alles fein säuberlich abgelegt in die bereitstehenden Schalen.

Neuer Versuch, der Alarm schlug an.  Wieder zurück.  Die Besatzung drum herum lachte entzückt.  Die Zöllner schimpften.  Bootsmann Siggi legte seinen Gürtel ab, zog die Schuhe aus und lief erneut durchs Tor. Bereits auf der Mitte machte er freiwillig kehrt.  Bedrohlich schrillte der Alarm.  Jetzt wurden die Zöllner richtig böse.  Sie versuchten es mit einem Handgerät.  Alles sauber.  Siggi durfte  wieder durchs Tor.  Keine Änderung – es klingelte, dazu ringsherum unser Gelächter!  Wütend gaben die Zöllner auf, knipsten das Licht aus und verschwanden.  Siggi konnte sich endlich wieder anziehen.  Geduldig warteten wir auf das nächste Abenteuer.

Ablösung Werft Illyschevsk – Teil 4

Gegen 4:00 Uhr am nächsten Morgen stand eine TU 154 für uns bereit – Weiterflug nach Odessa.  Vor dem Start reichten uns die Stewardessen Plast-Kompottschälchen mit etwas Wasser zum Trinken.  Dann setzten sie sich in die erste Reihe und waren während des Fluges nicht wieder gesehen.

Etwa zwei Stunden später standen wir mit unserem Gepäck vor dem spartanisch gebauten Landflughafen Odessa.  Gleiches Problem wie in Moskau – es gab weder Bus noch Bahn.  Illyschevsk befand sich aber cirka 60 Kilometer außerhalb der Stadt.  Einzige Möglichkeit: die spärlich vorhandenen Taxen benutzen, die wichtigsten Leute dabei zuerst.  Mein Wolga-Taxi sah von außen ganz zuverlässig aus.  Aber einmal hineingesetzt, bekam man es mit der Angst zu tun.  Die Rückspiegel fehlten, ebenso die Scheibenwischer.  Innen gab es weder Türgriffe noch Fensterkurbeln.  Aber es kam noch schlimmer, der Tacho war kaputt. Mein Fahrer fuhr nur nach Gefühl – und zwar, was der Wagen hergab. Wir rauschten durch ein schmuckloses Neubaugebiet.  Anschließend ging es auf einer schnurgeraden Landstraße entlang.  Kilometer für Kilometer sahen wir weder Baum noch Strauch – rechts und links nur endlose Felder bis weit hin zum Horizont.  Irgendwann gegen 7:30 Uhr erreichten wir Illyschevsk: drei Häuser plus eine Werft!

Nach über 24 Sunden hatten wir unser Ziel erreicht.  Für eine Übergabe an Bord blieb keine Zeit.  Da wir uns einen halben Tag verspätet hatten, stand die alte Besatzung bereits in den Startlöchern.  Für die Reise Richtung Heimat wünschten wir lächelnd viel Vergnügen.

Stadtbummel in Odessa

Wenn man fast einen Monat in der Werft lag, wollte man schon an Land, um sich etwas die Füße zu vertreten.  Zudem gab es von der DSR für jeden Werfttag Verpflegungsgeld in der Landeswährung.

Was gab es damals in Odessa Begehrenswertes zu kaufen?  Wir Seeleute hatten da recht originelle Ideen: Ölradiatoren für die Altbauwohnung, kleine Kühlschränke (Würfel) oder russische Öllampen.  Ich entschied mich im Kaufhaus für ein 12teiliges Teeservice.  Dann entdeckte ich noch eine gläserne Wohnzimmeruhr, vermutlich aus einem Stück gegossen, dazu sauschwer.  Dieses mit Batterie betriebene Monstrum steht noch heute in meinem Wohnzimmer, und läuft und läuft...!  Ein regelrechtes Prunkstück ergatterte ich an der Souvenirecke: ein von Hand bemaltes Schachspiel für damals 60,- Rubel.

Auf dem Nachhauseweg aßen wir noch schnell etwas von einem kleinen Stand an der Straße.  Es gab frische warme Piroggen, gefüllt mit Hackfleisch.  Die graue Masse schmeckte süßlich, wie der Teigmantel selbst.  Wir freuten uns über diesen angenehmen Gaumenspaß.  Zurück an Bord erklärte man uns lachend, was wir da gegessen hatten:

Hundefleisch, frisch eingefangen von der Straße!

Russisch Werkzeugtasche

Nach über 20 Jahren erzähle ich immer noch gerne von meiner Seemannszeit.  Dabei dürfen die Geschichten von der Werft in Illyschevsk nicht fehlen.

Wenn die Werftarbeiter irgendwann am Morgen im Maschinenraum eintrafen, fragten wir uns des Öfteren, was für seltsame Werkzeugtaschen sie mit sich führten.  Es handelte sich um flache Umhängetaschen aus grobem Sackleinen, vermutlich von Matka zu Hause selbst angefertigt.  Die Taschen waren nicht besonders groß, aber vermutlich auch nicht besonders prall mit Werkzeug gefüllt.  Jeder Arbeiter hatte eine solche Tasche.  Bei jedem baumelte sie flach und leicht am Körper.  Was war denn nun wirklich drin, in diesen merkwürdigen Werkzeugtaschen?

Nach dem Ausdocken hatte die Maschinengang eine besonders harte Wache.  Die meiste Zeit verbrachten wir in der Bilge.  Die russischen Werftarbeiter hatten zwar für alle neuen Rohrverbindungen passende Bolzen mitgebracht, aber nur selten richtig eingesetzt und festgezogen.  An einer solchen Wache unter Tage entdeckte ich auf einem dicken Rohr eine vergessene russische Werkzeugtasche.  Ich brachte das Sackleinen nach oben zu Ebs, unserem I. Ing.  Am Maschinenleitstand klappten wir gespannt das Leinen auf.

Inhalt: ein russischer 22-24er Maulschlüssel (neuwertig)

– das war alles!

Bootsmann Siggi verhandelt

Werft Illyschevsk.  Die Arbeiten gingen nur schleppend oder gar nicht voran.  Da half auch kein ernstes Wort vom Chief oder Kapitän.  Bei der ukrainischen Werftleitung liefen die Uhren rückwärts.  Da trat Bootsmann Siggi in Aktion.

Bei uns an Bord erfolgte die Arbeitseinweisung pünktlich zehn Minuten vor Acht: Maschinencrew beim 1. Ing. Ebs, Deckscrew beim Bootsmann Siggi.  Kurz darauf war Siggi für den ganzen Tag nicht mehr auffindbar. Wenn man an Deck fragte, wurde unter vorgehaltener Hand zugeflüstert: "Der Bootsmann verhandelt!"

An Deck stand ein grüner Baucontainer.  Darin trafen sich irgendwann allmorgendlich der ukrainische Bauleiter und seine Vorarbeiter.  Genau in diesen Container hatte sich Siggi eingeschlichen, zuvor zwei Flaschen Serchin-Wodka unter der Wattejacke versteckt.  Am späten Mittag hatten unsere Decksleute ihn in seine Kammer verfrachtet, wo er sich zum Ausruhen einschloss.

Ab dem nächsten Tag erschienen die ukrainischen Werftarbeiter pünktlich.  Der zuletzt angesetzte Termin zum Ausdocken wurde fast eingehalten.  Gegenleistung: ausgehandelt von Bootsmann Siggi, sein tägliches Vorbeischauen im Baucontainer plus – einen Abschlussabend für einige wichtige Werftarbeiter an Bord unseres Schiffes.  Es gab Zwiebeln, Brot, Schmalz, dazu viel Knoblauch und natürlich reichlich Serchin-Wodka.  Im Bord-Tagebuch wurde dieser Abend als gelungenes Treffen im Rahmen der DSF-Arbeit abgerechnet.

Russisch Qualität

Man glaubte ja früher immer, dass russische Maschinen besonders gut laufen.  In der Regel traf das auch zu.  Der robuste Bau ließ viel Spielraum für Improvisationen zu und

sorgte für eine lange Lebensdauer.  Aber es gab Ausnahmen.

Auf MS GRÖDITZ hatte man in der Werft Illyschevsk an den Hilfsdieseln die Kolben gewechselt.  Der erste Motorschaden trat schon nach wenigen Seetagen auf.  An HD 3 riss eine Einspritzleitung: Materialfehler.  Kurze Zeit später auf hoher See „explodierte“ der Diesel förmlich.  Ein Kolben zersprang in der Hälfte, genau am Ansatz der Ringe.  Der Notstopp sorgte für den unangenehmen Black out.  Kolben gewechselt – Laufbuchse heil!

Auf der Heimreise im Englischen Kanal wiederholte sich das Spektakel – dieses Mal an HD 2.  Ich rutsche den Niedergang von der Zylinderstation zu den Hilfsdieseln herunter, hatte die Hand schon am Hebel zum Ausklinken der Einspritzpumpen, da riss mir der III. die Hand weg.  Er gab mir Zeichen, erst den 3. Diesel zu starten.  Gesenkten Hauptes rannte ich zwischen den Dieseln am Feuer speienden Zylinder vorbei.  Schnell brachte ich HD 3 zum Laufen. 

Der III. Ing. stand bereits an der Hauptschalttafel und synchronisierte.  Kaum zwei Minuten später stellte ich den defekten Diesel ab.  Unsere erste Diagnose ließ vermuten: der gleiche Fehler wie an HD 3.  Es war bereits gegen Feierabend.  Wir fuhren wachfrei und mussten um 17:00 Uhr den Maschinenraum verlassen.

Alfred und ich hatten eine Idee.  Wir holten uns beim Chief eine Genehmigung, am nächsten Tag bereits zwei Stunden vorm Tagestörn den Dienst im Maschinenraum anzutreten.  Pünktlich zur Einweisung zehn Minuten vor 8:00 Uhr konnten wir Ebs den halben, in der Mitte zerbrochenen Kolben präsentieren.  Die Laufbuchse schien in Ordnung zu sein.  Der III. sollte das noch genauer inspizieren. 

Wenn o.k., versprachen wir eine Reparatur des Diesels bis zum Feierabend, Probelauf 17:00 Uhr.  Die Laufbuchse hatte tatsächlich keinen Kratzer abbekommen, trotz der langen Laufzeit mit dem zerteilten Kolben.  Da sah man es wieder bestätigt: russisch Qualität! Wir arbeiteten mit großem Eifer am Diesel.  Jeder Handgriff saß.  Punkt 17:00 Uhr ließen wir den Diesel starten.  Stolz gaben wir uns die Hände, als das gewohnte gleichmäßige Tuckern der Maschine keine Fehler erkennen ließ.  Ehrfurchtsvoll entfernten wir mit unseren Putzlappen die letzten Ölflecken von der Station.  Der III. Ing. lächelte zufrieden.

Öfters werde ich gefragt, wieso ich mich nach so langer Zeit an die vielen Kleinigkeiten erinnere.  Aber auch in dieser Geschichte gab es eine Besonderheit.  Wir erhielten von Kapitän Lowag am 20.01.1980 eine Sofortprämie von 70,- Mark.  Später gab es für uns beide noch den Aktivisten dazu.  Jedoch das Entscheidende war eine Nebensächlichkeit, welche wir bei der Reparatur entdeckten.  Die Indikatorhähne waren bei den russischen Dieselmotoren nicht oben auf den Zylinderköpfen, sondern seitlich angebracht.  An der defekten Station hing der Hahn lose in seiner letzten Windung.  Bei der Havarie bin ich mit meinem Kopf genau daran vorbeigekommen.  Ich begab mich unbewusst in Lebensgefahr und hatte dabei einen tollen Seemanns-Schutzengel.

Das Buch hat 177 Seiten und ist reichlich bebildert - für 12 € direkt beim Herausgeber  bestellen


 

zur gelben Zeitzeugen-Bücher-Reihe des Webmasters:

© Jürgen Ruszkowski

 


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Maritime books in German language: fates of international sailors

Los libros marítimos en el idioma alemán: los destinos de marineros internacionales:

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Bücher in der gelben Buchreihe" Zeitzeugen des Alltags" von Jürgen Ruszkowski:

Seemannsschicksale

Band 1

Begegnungen im Seemannsheim ca. 60 Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten aus aller Welt

Band_1

Bestellung

Seemannsschicksale

Band 2

Band_2_bei_freenet.de

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten, als Rentner-Hobby aufgezeichnet bzw. gesammelt und herausgegeben von Jürgen Ruszkowski

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Seemannsschicksale

Band 3

Band_3_bei_freenet.de

Lebensläufe und Erlebnisberichte von Fahrensleuten

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Band 4 - Edition 2004

Seemannsschicksale unter Segeln

Die Seefahrt unserer Urgroßväter im 19. Jahrhundert und am Anfang des 20. Jahrhunderts - neu überarbeitet!

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Band 5

Capt. E. Feith's Memoiren:

Ein Leben auf See amüsant und spannend wird über das Leben an Bord vom Moses bis zum Matrosen vor dem Mast in den 1950/60er Jahren, als Nautiker hinter dem Mast in den 1970/90er Jahren berichtet

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Ich hoffe noch auf einen weiteren Band von

Capt. E. Feith

:

Band 6 ist in Arbeit:

Seemannsschicksale Band 6 in der gelben Buchreihe "Zeitzeugen des Alltags"

Master next God

Band 7 in der Reihe Seemannsschicksale:

Dirk Dietrich:

Auf See

ISBN 3-9808105-4-2

Dietrich's Verlag

Band 7 = 12,80 €

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Band 8:

Maritta & Peter Noak

auf Schiffen der DSR

ISBN 3-937413-04-9

Dietrich's Verlag

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Band 9

Rainer Gessmann

Endstation Tokyo

Die abenteuerliche Karriere eines einfachen Seemannes

Endstation Tokyo

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Band 10:

Autobiographie des Webmasters

Rückblicke: 27 Jahre Himmelslotse im Seemannsheim - ganz persönliche Erinnerungen an das Werden und Wirken eines Diakons

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Band 11:

Genossen der Barmherzigkeit

Diakone des Rauhen Hauses

Diakonenportraits

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Band 12:

Autobiographie:

Diakon Karlheinz Franke

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Band 13:

Autobiographie:

Diakon Hugo Wietholz

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Band 14:

Conrad H. v. Sengbusch

Jahrgang '36

Werft, Schiffe, Seeleute, Funkbuden

Jugend in den "goldenen 1959er Jahren"

Lehre als Schiffselektriker in Cuxhaven

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Band 15:

Wir zahlten für Hitlers Hybris

mit Zeitzeugenberichten aus 1945 über Bombenkrieg, Flucht, Vertreibung, Zwangsarbeit und Gefangenschaft.

Ixlibris-Rezension

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Band 16

Lothar Stephan

Ein bewegtes Leben - in den Diensten der DDR - - zuletzt als Oberst der NVA

ISBN 3-9808105-8-5

Dietrich's-Verlag

8,90 €

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Band 17:

Als Schiffskoch weltweit unterwegs

Schiffskoch Ernst Richter

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Band 18:

Seemannsschicksale

aus Ostfriesland

und Fortsetzung Schiffskoch Ernst Richter auf Schleppern

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Band 19:

ein Seemannsschicksal:

Uwe Heins

Das bunte Leben eines einfachen Seemanns

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Band 20:

ein Seemannsschicksal im 2. Weltkrieg

Kurt Krüger

Matrose im 2. Weltkrieg

Soldat an der Front

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Band 21 :

Ein Seemannsschicksal:

Gregor Schock

Der harte Weg zum Schiffsingenieur

Beginn als Reiniger auf SS "RIO MACAREO"

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Band 22:

Jörn Hinrich Laue:

Weltweite Reisen eines früheren Seemanns

als Passagier auf Fähren,

Frachtschiffen

und Oldtimern

Anregungen und Tipps für maritime Reisefans

Bestellungen

Band 23 :

Ein Seemannsschicksal:

Jochen Müller

Geschichten aus der Backskiste

Ein ehemaliger DSR-Seemann erinnert sich

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Band 24 :

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -1-

Traumtripps und Rattendampfer

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

Bestellungen

Band 25 :

Ein Seemannsschicksal:

Der maritime Liedermacher

(seine Lieder-CD kann bestellt werden)

Mario Covi: -2-

Landgangsfieber und grobe See

Ein Schiffsfunker erzählt über das Leben auf See und im Hafen

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Band 26 :

Monica Maria Mieck:

Liebe findet immer einen Weg

Mutmachgeschichten für heute

Besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

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Band 27 :

Monica Maria Mieck:

Verschenke kleine

Sonnenstrahlen

Heitere und besinnliche Kurzgeschichten

auch zum Vorlesen

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Band 28 :

Monica Maria Mieck:

Durch alle Nebel hindurch

erweiterte Neuauflage

Texte der Hoffnung

besinnliche Kurzgeschichten und lyrische Texte

ISBN 978-3-00-019762-8

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Band 29

Logbuch

einer Ausbildungsreise

und andere

Seemannsschicksale

Seefahrerportraits

und Erlebnisberichte

ISBN 978-3-00-019471-9

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Band 30

Günter Elsässer

Schiffe, Häfen, Mädchen

Seefahrt vor 50 Jahren

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Band 31

Thomas Illés d.Ä.

Sonne, Brot und Wein

ANEKIs lange Reise zur Schönheit

Wohnsitz Segelboot

Reise ohne Kofferschleppen

Lesen Sie weiter in Band 32 

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Band 33

Jörn Hinrich Laue:

Die große Hafenrundfahrt in Hamburg

reich bebildert mit vielen Informationen auch über die Speicherstadt, maritime Museen und Museumsschiffe

184 Seiten mit vielen Fotos, Schiffsrissen, Daten

ISBN 978-3-00-022046-3

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Band 34

Peter Bening

Nimm ihm die Blumen mit

Roman einer Seemannsliebe

mit autobiographischem Hintergrund

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Band 35

Günter George

Junge, komm bald wieder...

Ein Junge aus der Seestadt Bremerhaven träumt von der großen weiten Welt

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Band 36

Rolf Geurink:

In den 1960er Jahren als

Seemaschinist

weltweit unterwegs

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Band 37

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Einige maritime Buchhandlungen in Hamburg in Hafennähe haben die "Seemannsschicksale" meistens vorrätig:

HanseNautic GmbH, Schifffahrtsbuchhandlung, ex Eckardt & Messtorff, Herrengraben 31, 20459 Hamburg, Tel.: 040-374842-0, www.HanseNautic.de

WEDE-Fachbuchhandlung, Hansepassage, Große Bleichen 36, Tel.: 040-343240.

Schifffahrtsbuchhandlung Wolfgang Fuchs, Rödingsmarkt 29, 20459 Hamburg, Tel: 3193542, www.hafenfuchs.de

Ansonsten auch bei Buchhandlungen in der Regel nur über mich bestellbar

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Hans Herz: Meeresrauschen

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Seemannsschicksale

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erwähnte Schiffe E - J

erwähnte Schiffe S-Z

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Lesermeinung zu Band 24:

Der Band "Traumtrips und Rattendampfer" ist ein sehr gut gelungenes Abbild der Seefahrt. Endlich hat jemand den Mut zu einer ehrlichen Darstellung, besonders "hinter den Kulissen", gefunden. Vieles kann ich nur bestätigen, einiges war auch für mich neu. Hervorzuheben und beeindruckend sind die geschilderten Hierarchieverhältnisse an Bord, das zwangsweise Zusammenleben aller Besatzungsmitglieder, die wahre Beschreibung bei Begegnungen mit der 3. Welt sowie das tabulose Darstellen aller Lebensgewohnheiten an Bord und bei Landgang. Auch ist es unbegreiflich, was Profitsucht aus einem Menschenleben machen kann! Alle Härten auf See, aber auch die Schönheiten der Welt sind vom Funker Mario Covi in ausgezeichneter Weise dargestellt. Bestimmt könnten viele ehemalige Seeleute dicke Bände schreiben, aber leider hat nicht jeder das Talent von Herrn Covi dazu. Oft verblassen auch die Erinnerungen zu schnell und so wird vieles bedauerlicherweise ungesagt bleiben. --- Nochmals vielen Dank für die interessanten Aufzeichnungen von Herrn Mario Covi und auch für die Bemühungen zum Druck von Herrn Jürgen Ruszkowski.

Peter J.

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weitere Bände geplant

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Empfehlungen:

Zum Thema "Seemannsschicksale" passend wird empfohlen: "Westsee" von Hans Gert Franzkeit. Er schildert die Seefahrt der 1950er Jahre. Verlegt über BOD -

ISBN 3-89811-424-4

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Schmidt, Wolfram

Wolfsdreck

Erinnerungen an die DDR-Seefahrt

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Das etwas andere Abenteuer

An Bord von Handelsschiffen im Zweiten Weltkrieg

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