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  Briefe aus Fernost – 1907 – Oberzahlmeister Otto Schulze berichtet

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Aus dem Inhalt:

Daten zur Person des Otto Schulze    

Ausreise mit Salondampfer PRINZ-REGENT LUITPOLD nach Fernost 

Reiseroute: HamburgAntwerpenSouthamptonGibraltar Genua Neapel Port Said AdenColombo Penang Singapore Hongkong Shanghai Tsingtau

Ankunft in Shanghai – November 1906   

Berichte aus Tsingtau    

Besuch in Tschemulpō (Korea) im Februar 1907  

Reise auf dem Yangtsekiang ins Innere Chinas     

Besuch in Nanking       
Reise nach Peking                                                                            

 

Leseprobe:

                                                                                           11.02.1907

…seit 1 ½ Stunden sind wir wieder unterwegs.  Wie Du an der Schrift siehst, zittert das Boot etwas infolge der arbeitenden Maschinen, also entschuldige daher die zitterige Schrift, aber da morgen die Post geht, möchte ich Dir doch meine Erlebnisse in Korea noch mit dieser Post senden.

Am Freitag, dem 8. Februar, morgens machte ich mich reisefertig nach Seoul (sprich ßaul).  Zunächst beschaffte ich auf einer japanischen Bank Geld, dann traf ich mich mit den beiden Kommandanten auf dem Bahnhof.  Die Eisenbahn ist japanisch, ganz leidlich eingerichtet; man kann hier natürlich nur 1. Klasse fahren.  2. Klasse fahren Japaner und bessere Koreaner und 3. Klasse das andere Volk.  Nun ging es also um ½ 1 Uhr mittags ab nach Seoul.  Die ganze Fahrt dauert 1 ½ Stunden und kostet nach unserm Geld 3,10 Mark etwa.  Die Fahrt an und für sich war ganz nett, hindurch durch eis- und schneebedeckte hohe Bergformationen, durch große Koreaner-Dörfer.  Das gewöhnliche Volk wohnt in niedrigen Lehmhütten, und die ganze Ortschaft sieht dann aus, wie ein Negerdorf.  Die Koreaner sind ein gutmütiges Volk, ohne Falsch mit offenem, ehrlichen Blick, aber natürlich nicht auf der Höhe der Kultur, weshalb es auch dem Japaner möglich war, das Land in ihre Hände zu bekommen, gelegentlich des Krieges mit Russland.  Hierauf komme ich noch zurück. — Wir kamen also um 2 Uhr in Seoul an.  Die Stadt macht eher den Eindruck eines gewaltigen Dorfes, aber, wie hier in Ostasien überhaupt viele Widersprüche obwalten, es gibt hier eine elektrische Straßenbahn, von Amerikanern gebaut, daneben längs läuft der koreanische Viehtreiber in seinem langen weiten Mantel.

Wir stiegen in dem Hause einer alten Dame, eines Fräulein Sontag ab [Antoinette Sontag (1839-1925), Schwägerin des russischen Konsuls Karl Ivanovich Weber; Bild s. unten.  Musste Korea 1909 nach 25 Jahren auf japanischen Druck verlassen].  Die anderen Herren wohnten in einem Hotel. Fräulein Sonntag ist 69 Jahre alt, ist eine geborene Elsässerin, hat den Krieg 1870 als Krankenschwester auf französischer Seite mitgemacht und ist am koreanischen Hofe gewissermaßen Hofmeisterin.  Sie hat sehr nahe Beziehungen zum Hofe.  Da sie sehr wohlhabend ist, führt sie ein sehr großes Haus, hat mehrere Logierzimmer und nimmt mit besonderer Vorliebe deutsche Marineoffiziere bei sich auf.  Wir waren dementsprechend bei ihr brillant aufgehoben, fein möblierte Zimmer, prompte Bedienung, natürlich nur koreanische Diener, und eine noch schönere Verpflegung.

 

Sie betrachtete uns als Gäste, und wir gaben nur der Dienerschaft hohe Trinkgelder.  Sogleich am ersten Abend lud sie alle anderen Offiziere, den deutschen Konsul und noch mehrere andere deutsche Herren, außerdem eine amerikanische Familie, zum Diner ein.  Ein reichhaltiges Menu und gute Weine ließen absolut nicht vermuten, dass man fern von der Heimat in Ostasien wäre.  Alles war so traulich und nett.  Nach dem Diner wurde ein wenig musiziert in einem nach französischem Stil eingerichteten großen Salon, geraucht, geschwätzt und ein Gläschen Bier, Whisky Soda und was sonst die Küche und der Keller bot, vereinnahmt.  Um 11 Uhr war Schluss, da löste sich die Gesellschaft auf, und ich ging in meine Zimmer.  Hier stellte ich erst mal Dein liebes Bild, das ich mit auf die Reise genommen hatte, vor mir auf dem Schreibtisch auf und schrieb Karten: drei an Dich und andere an meine Eltern und Geschwister.  Hoffentlich hast Du sie bekommen oder bekommst sie noch...  

Am nächsten Morgen stand ich um 8 Uhr auf, frühstückte mit dem Fräulein Sonntag und den beiden Kommandanten zusammen, und dann machten wir uns auf, den alten Kaiserpalast zu besuchen.  Der deutsche Konsul hatte vorher schon die Erlaubnis zum Besuch des Palastes beim koreanischen Hausminister eingeholt, gab uns einen Deutsch sprechenden Koreaner als Führer mit, und so kamen wir in den alten Kaiserpalast.  Hier wurde am 8. Oktober 1895 die Kaiserin von Korea [Myeongseong] von Meuchelmördern ermordet und noch halb lebend verbrannt.  Seitdem ist der Palast unbewohnt und der Kaiser siedelte nach seinem neuen Palast über.  Da die Koreaner seitdem nichts an der Erhaltung des Palastes getan haben, ist alles verwahrlost und verfallen.  Aber die ganze Anlage macht einen überwältigenden Eindruck.  Der Palast ist eine Stadt für sich, dicht von Posten umstellt, von einer gewaltigen Mauer umgeben.  Durch ein riesiges Portal kommt man in die inneren Höfe.  Es würde jedoch zu weit führen, wenn ich hier eine große Beschreibung des Palastes geben wollte; das erzähle ich Dir einmal, wenn wir gemütlich in unserem eigenen Heim sitzen…

Das Straßenleben macht einen bunt bewegten Eindruck, man glaubt eher, nach der Bekleidung der Koreaner zu urteilen, in arabischen Ländern zu sein; die Männer tragen lange, weite Mäntel, die Frauen bunte Kleider, das Gesicht verhüllt.  Die Koreaner sind Mongolen, wie die Chinesen und Japaner, haben jedoch weder mit Chinesen noch mit der Hinterlist und Heimtücke der Japaner etwas gemeinsam.  Die Männer sind vielfach schöne Erscheinungen, besonders alte Männer, während die Frauen nichts weniger als hübsch sind.  Zwei Herren haben viele Photographien gemacht, auch ich bin verschiedentlich mit im Straßenleben getypt worden, wenn die Bilder geraten sind, schicke ich sie Dir...  Diese Bilder und andere, die ich im Laufe der Zeit noch bekomme, wollen wir später in einem großen Album zusammenstellen, als Hausplatz. — Leider konnte es uns nicht gelingen, den neuen Kaiserpalast zu besuchen, da wir nur zu kurze Zeit in Seoul waren und die Präliminarien zur Erlangung der Erlaubnis geraume Zeit in Anspruch genommen hätte. — Zum Frühstück am 2. Tage war ich bei Fräulein Sontag allein mit der amerikanischen Familie.  Ein derartiges Sprachengewirr habe ich noch nie erlebt, als hierbei.  Da wurde deutsch, französisch, englisch und koreanisch gesprochen.  Mit letzterer Sprache konnte ich leider nicht aufwarten.  Nachmittags machte ich einige Einkäufe und kaufte für unseren Haushalt zwei Dutzend Fingerbowlen, das sind kleine Messingschalen, die aus einem Block gedreht sind, ferner einen messingenen Tafelaufsatz mit Ziselierung, beide Sachen typisch koreanische Arbeiten.  Sonst gibt es wenig Sachen, die hier zu kaufen gewesen wären. — Wie ich schon erwähnte, haben sich die Japaner hier recht breit gemacht und haben, wenn auch nicht offiziell, so doch tatsächlich, die Macht in den Händen.  Der Kaiser von Korea ist nicht energisch genug, um sich der Japaner zu entledigen, auch fehlen ihm die Machtmittel, ihnen offen entgegentreten zu können.  Da die Japaner nun einen großen Teil von Seoul bewohnen, es sind etwa 60.000 Japaner, so konnte ich hier echt japanisches Leben beobachten.  

Unter anderem hatte ich auch Gelegenheit, ein japanisches Teehaus zu besuchen.  Mit einem Oberleutnant zusammen ging ich in die Japanerstadt, es war nachmittags 4 Uhr, beobachtete hier das recht interessante, bunte Straßenleben, und dann besuchten wir ein Teehaus.  Wenn man dieses Haus betreten hat, kommt ein Japaner an und zieht jedem Fremden die Stiefel aus, da es japanische Sitte ist, die inneren Räume des Teehauses nur auf Strümpfen zu betreten.  Die Treppen sind spiegelglatt und gründlich sauber, dann kommt man in die oberen Räume, die mit dicken, eng geflochtenen Strohmatten ausgelegt sind.  Es war hier oben bärenkalt, da die Wände durchbrochen und nur, wie Dir vielleicht schon bekannt, mit Papier überklebt sind.  Hin und wieder ist das Papier schon durchlöchert, so dass der Kälte freier Zutritt gelassen ist.  

Als wir oben eintraten, waren die Räume leer, nach kurzer Zeit erschienen zwei Geishas.  Als sie auf der Schwelle zum oberen Raum standen und uns sahen, begrüßten sie uns auf japanische Sitte, sie fielen auf die Knie und berührten mit der Stirn den Fußboden.  Dann brachten sie jedem von uns ein Kissen, welches sie auf den Fußboden als Sitz für uns hinlegten — Stühle gibt es in echt japanischen Häusern nicht —, hierauf setzten wir uns auf die Kissen, die Beine übereinanderschlagend, was für einen Europäer ein recht schwieriges und unbequemes Manöver ist.  Dann brachten sie uns jedem einen großen Messingbehälter, der mit Sand gefüllt war, auf dem Sand lagen glühende Holzkohlen zum Fingerwärmen.  Nachdem diese Prozeduren erledigt waren, kamen etwa 10–12 Geishas, uns alle auf dieselbe Art begrüßend, indem sie wie auf Kommando zugleich beim Überschreiten der Schwelle auf die Knie fielen und mit der Stirn den Fußboden berührten.  Ein komischer Anblick!  Dann setzten sie sich im Kreise um uns herum und fingen an zu schwatzen, zu kichern, kurz, sie waren vergnügt und freuten sich, wie Kinder.  Sie kamen mir mehr vor, wie lebende Puppen als wie die weiblichen Vertreter eines mächtigen Volkes. — Nun bekamen wir Tee, Kakes [= Cakes = Kekse], Früchte und mussten zulangen, natürlich wurden zum Essen nur Stäbchen verwendet.  Alles war sauber und appetitlich.  Dann erschien eine neue Geisha mit einem Musikinstrument, und nun begann Gesang und Tanz, alles ebenfalls auf Strümpfen.  Der Gesang sowohl wie der Tanz, beides war ziemlich eintönig, aber man muss es dennoch ’mal gesehen haben.  Besonders graziös sind die Japanerinnen auch nicht.  Alles hat mehr den Anstrich einer Puppenspielstube mit lebenden Spielzeugen.  Die Geishas sind zutraulich, stets vergnügt und anspruchslos.  Es hat mir viel Vergnügen gemacht, und ich freue mich, dass ich Dir Deinen Wunsch erfüllen kann und auch einmal etwas von den Geishas erzählen kann.  Hoffentlich macht es Dir einiges Vergnügen.  Unser Aufenthalt dauerte etwa eine Stunde.  Hierauf fuhr ich wieder in mein Quartier, um mich zum Diner fertig zu machen.  Abends machten wir noch eine Spazierfahrt in Rickschahs durch die Stadt, acht Rickschahs hintereinander, um das Straßenleben am Abend zu beobachten.  Die Straßen sind nur sehr mangelhaft, oder gar nicht erleuchtet und ohne Führer nicht zu passieren.  Um 11 Uhr fuhr ich wieder nach meinem Quartier, vorbei an dem neuen Kaiserpalast, der von einer gewaltig hohen Mauer umgeben, überall von Doppelposten mit aufgepflanztem Bajonett bewacht wird, damit man nicht auch noch den Kaiser gewaltsam ins Jenseits befördert.  Die Europäer wohnen in einem Viertel für sich in zum Teil großen, schönen Häusern in der unmittelbaren Nähe des Kaiserpalastes.  In diesem Viertel logierten auch wir.  Uns gegenüber liegen das russische, französische, amerikanische Generalkonsulat und nicht weit ab das deutsche.

Wie überall in Tschemulpo, so werden wir auch in Seoul von Japanern ängstlich beobachtet.  Zunächst fiel es ihnen auf, dass so plötzlich zwei deutsche Torpedoboote im Hafen erschienen.  Sie bringen in ihrem Misstrauen die Sache damit in Verbindung, dass zwei koreanische Prinzen z. Zt. in Tsingtau sind, um eine Villa zu kaufen, da ihnen ihr Leben in Korea zu heiß geworden ist.  Alle vornehmen Koreaner, die russenfreundlich sind, werden von Japanern aus dem Wege geschafft.  Und nun glaubten sie, wir ständen mit dem Kaiser von Korea in irgendeiner Verbindung.  Wir hatten also eben das Haus von Fräulein Sonntag betreten, als auch schon ein Japaner, den Fräulein Sonntag schon kannte, unter irgendeinem Vorwand erschien.  Er wollte nur sehen, wer wir wären, und ob wir mit dem Kaiser in irgendeine Verbindung treten wollten, denn da die Post japanisch ist, gehen sämtliche Briefe durch die Zensur der Japaner und Briefe an den Kaiser werden überhaupt nicht befördert.  Es sind dies kaum begreifliche Zustände.  Dann entfernte sich der Japaner wieder.  Auf unseren Spaziergängen, überall wurden wir beobachtet, und da in Seoul mehrere Bataillone japanische Armee liegen, so waren überall Offiziere, die uns überwachten.  Die Spioniererei ist hier an der Tagesordnung. —

In Seoul besteht auch eine deutsche Schule, in welcher junge Koreaner Deutsch lernen.  Den Lehrer lernte ich kennen, er ist bereits 25 Jahre in Japan und Korea.  Ich besuchte den Unterricht und sah mit großem Vergnügen die Fortschritte, welche die koreanischen Schüler in der deutschen Sprache machen.  Ebenso gibt es hier eine kaiserliche Kapelle, die nur aus Koreanern besteht und von einem deutschen Kapellmeister, Eckert, dirigiert wird [Franz Eckert (1852-1916), Komponist, u. a. koreanische und westliche Version der japanischen Nationalhymne].

Wir ließen uns einige Sachen vorspielen.  Tannhäuser spielten sie ebenso gut, wie deutsche Märsche, und es ist bewunderungswürdig, dass es dem Kapellmeister gelungen ist, den Leuten dieses beizubringen.  Freilich besitzt der Koreaner eine natürliche Begabung für Musik.  So vergingen drei Tage in Seoul im Handumdrehen, und der Zeitpunkt unserer Rückfahrt war nahe gerückt.

Nach einer herzlichen Verabschiedung von unserer alten freundlichen Wirtin machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof, begleitet von Neugierigen und von beobachtenden Japanern, diese hielten sich jedoch im Hintergrund verborgen.

So kamen wir zum Bahnhof, wo ein japanischer Offizier noch einmal musterte, dann traten wir unsere Rückreise an.  In Tschemulpō wieder angekommen, verluden wir erst wieder unser Gepäck in Boote, die etwa eine Stunde bis an Bord zu fahren hatten, dann gingen wir in den Klub.  Abends leisteten wir, d. h. die beiden Kommandanten und ich einer Einladung zum Essen in das Haus eines deutschen Kaufmannes Folge.  Beim guten Menu und anregendem Geplauder verging uns die Zeit sehr schnell.  Außer uns waren noch ein anderer Kaufmann mit seiner Frau, eine Engländerin und der Generalkonsul von Seoul eingeladen.  Um 12 Uhr traten wir den Heimweg an, und um 1 Uhr waren wir wieder an Bord mit dem Bewusstsein, dass unser Aufenthalt in Korea uns in jeder Weise befriedigt hat.

Heute Morgen um 9 Uhr verließen wir Tschemulpō.  Die beiden japanischen Schiffe hatten Flaggengala angelegt wegen ihres hohen Feiertages [11. Februar: Tag der Reichsgründung 660 v. Chr.].  Ehe wir in See gingen, kam noch ein japanischer Seeoffizier an Bord, um uns glückliche Reise zu wünschen.  Es ist jetzt abends 7 Uhr, wegen einiger Kesselhavarien müssen wir unsere Fahrt ganz bedeutend verlangsamen, hoffentlich werden diese kleinen Schäden bald wieder repariert.  Das Wetter ist Gott sei Dank leidlich, obgleich die Boote bei dieser langsamen Fahrt schon mächtig schlingern (schaukeln).  

Wenn wir dann wieder heil in Tsingtau angelangt sind, haben wir voraussichtlich bis Mai Ruhe, da wir dann auf Werft gehen, um die regelmäßigen Reparaturen vornehmen zu lassen.  Du brauchst Dir nun keine Sorgen zu machen, so kleine Kessel- und Maschinenhavarien kommen überall vor.  Es ist jedoch nicht gerade sehr gemütlich, sich derartig durchschaukeln zu lassen.  Das Schreiben kann ich eben gerade darstellen.

In Tsingtau erwarten uns zwei Posten aus der Heimat.  Mit Ungeduld erwarte ich auch einen Brief von Dir…

Doch für heute adieu, hoffentlich kommen wir morgen noch so früh in Tsingtau an, dass wir die Post erreichen...

                                                                                                     12.02.1907

…Nach einer recht unruhigen Nacht erhob ich mich heute Morgen nichts weniger als körperlich gestärkt; denn von Schlafen konnte keine Rede sein, da unser Boot mitunter derartige Sprünge machte, dass man glauben könnte, wir wären auf einem Rennen und das Boot müsste ab und zu eine Hürde überspringen.  Mitunter lief ich Gefahr, in einem kühnen Sprunge aus dem Bett zu fliegen.  Es ist nur gut, dass wir verhältnismäßig gutes Wetter haben, sonst wäre ich geneigt, der ganzen Seefahrt abzuschwören.  Überhaupt können mir solche Fahrten wie die jetzige, die so ungemütlich, wie nur denkbar sind, die Liebe zur Seefahrt, wenn bei mir je davon die Rede war, völlig zu nehmen.

Statt mit unserer gewöhnlichen Geschwindigkeit von 18 Seemeilen in der Stunde [= 18 Knoten = 33 1/3 km/h] laufen wir jetzt mit 7 Meilen [≈ 13 km/h].  Es wird noch eine Stunde etwa dauern, dann haben wir die kleine Havarie ausgebessert, um wieder eine größere Geschwindigkeit erzielen zu können, aber wir kommen nicht mehr rechtzeitig, um unsere Post in Tsingtau mitzugeben...

…Mir geht es gut, bis auf etwas Halsschmerzen; hiergegen nehme ich jedoch Emser Salz, und dann geht’s schnell vorbei.

                                                                                          Abends 10 Uhr  

Na, da sind wir ja wieder in Tsingtau angelangt.  Man fühlt sich hier wie zu Hause.  Heute Mittag 12 Uhr war die Kesselhavarie repariert, und nun ging es wieder mit äußerster Kraft.  Statt 18 machten wir 20 Meilen [≈ 37 km/h], um noch heute Abend in den Hafen zu kommen.  Merkwürdigerweise bekamen wir noch 3 ½ Stunden vor Tsingtau recht schlechtes Wetter, der böse Nordsturm hatte eben wieder eingesetzt und wollte uns noch kurz vor Toresschluss seine Macht zeigen.  Aber im Vertrauen auf Gott und unsre guten Maschinen kamen wir auch hier hindurch, bei fröhlichster Laune, wie überhaupt bisher das schlechteste Wetter unsre gute Stimmung nicht verderben kann.  Heute bekamen wir ein Telegramm vom Admiral, dass wir vor Mitte Mai nicht mehr zu fahren hätten, dies will ich Dir zu Deiner Beruhigung mitteilen, …und im Sommer haben wir hier meist schönes ruhiges Wetter.

                                                                                                 13. Februar

Als wir an der Landungsbrücke festgemacht hatten, kamen auch die Offiziere von „TAKU“ [Torpedoboot; ehemaliger chinesischer Zerstörer] zu uns an Bord, hierzu vier Offiziere, die als Gäste mitgefahren waren, und nun wurden beim Gläschen Sekt noch mal alle Fährlichkeiten der Reise besprochen.  Um ½ 1 Uhr legte ich mich schlafen mit dem Wunsche, von Dir… die ersehnte Post zu erhalten.  Als ich mich um 9 Uhr aus dem Schlafe erhob, gestärkter als gestern früh, brachte mir mein Bursche die für mich bestimmte Post in meine Kammer.  

Zwei Briefe von Dir, ein Brief von meinem Vater, eine Karte von Dir und andre Briefe [etc.] von Kameraden.  Deine Briefe tragen das Datum 29/XII. und 4 – 6/I, ich habe sie mit 16. und 17. nummeriert...  

Soeben klingelt mich Herr Dr. Mann an, er möchte mit uns heute Nachmittag zusammen sein.  Daher lebe wohl für heute...  Heute Abend oder morgen mehr.

                                                                                                  14.02.1907

 

…Unser spartanisches Mahl haben wir soeben eingenommen.  Gestern haben wir als Dessert den Rest der Liegnitzer Bomben gegessen, es schmeckte brillant, schade, dass sie jetzt alle sind, aber das ist ja eben das Los des Schönen auf der Erde.  Bis jetzt dauerte eigentlich Weihnachten für mich, ja noch länger, denn die Tannezweige aus der Weihnachtskiste hängen noch über meinem Spiegel, und täglich brenne ich ein kleines Stückchen von den Zweigen an, um Tannenduft zu haben.  Die Zweige werden zu diesem Zwecke noch einige Wochen reichen, vielleicht bis Ostern; denn ich gehe haushälterisch damit um.

Alle Herren freuen sich schon immer auf den Tannenduft... —

Nun komme ich zu Deinem lieben Brief № 16 vom 29./12. Vorläufig habe ich keine Gelegenheit, Frau Basse zu sehen, da wir vorläufig nicht mehr in See gehen… der neue Reiseplan für April – Juni kam heute vom Admiralsschiff hier an.  Danach sind wir, wie Du schon weißt, im April in Tsingtau zur Reparatur auf der Werft, im Mai sind wir mit dem Admiralsschiff zusammen, nehmen den Admiral zu uns an Bord und machen unsere Yangtse-Reise, d. h. den Yangtse-Fluss bis ins Innere Chinas, soweit wir kommen.  Es ist dies eine der schönsten Reisen, die man in China machen kann, wenigstens landschaftlich, im Juni sind wir wieder in Tsingtau, Juli bis Oktober gehen wir vielleicht wieder auf die Werft, und dann ist das erste Jahr herum.

Und nun kann ich Dir auch noch etwas anderes mitteilen, was sich jetzt entschieden hat und von einschneidenden Folgen für mich ist.  Wie ich Dir schon früher mitteilte, bin ich gleichzeitig auch Zahlmeister für das Torpedoboot TAKU.  Da dieses Boot nun durch den langen Gebrauch eine Grundreparatur durchmachen muss, der enorme Summen Geldes kostet, so lag die Möglichkeit vor, dass es gänzlich außer Dienst gestellt wurde.  Das wäre aber gleichbedeutend mit meiner Ablösung und Rückkehr in die Heimat gewesen.  Nun, …so angenehm es für mich auch wäre, jetzt nach Hause zu gehen…, so spielen doch noch andere wichtige Punkte mit, die ich hier einmal kurz erwähnen will: 1.) Zunächst habe ich mich für zwei Jahre ausgerüstet, und es würde für mich einen hohen pekuniären Nachteil bedeuten, abgesehen von meinen höheren Bezügen hier an Bord, wenn ich nach 7 oder 8 Monaten wieder zurückkehren müsste.  2.) Ferner bedeutet jeder Jahr Auslandszeit für mich zwei Jahre zur Pensionierung, also es rechnet doppelt.  3.) Ich erwerbe mir durch jedes Jahr an Bord im Auslande eine jährliche Seefahrtzulage von 216 Mark, mithin nach zwei Jahren 432 Mark; diese Zulage bekomme ich während meiner ganzen ferneren Dienstzeit unverkürzt weiter, und sie ist pensionsberechtigt.  4.) Und endlich,  …wird uns beiden der größere Rest der zwei Jahre auch vergehen, ohne dass wir wissen, wie schnell.  Darum habe also immer guten Mut und Gottvertrauen...  

…so kann ich Dir zu Deiner Beruhigung sagen, dass ich monatlich von meinem Gehalt die Summe von 480 Mark zur Verfügung habe, — hierzu freie Verpflegung und Wohnen an Bord, — um bequem meinen Verpflichtungen nachkommen zu können, auch Andenken [etc.] für Dich zu kaufen und außerdem noch nach Beendigung meines Kommandos einen kleinen Reservefonds habe, um notwendig werdende größere Ausgaben in der ersten Zeit unserer Ehe davon bestreiten zu können.  Bist Du nun beruhigt?

…Mein Gesamteinkommen beträgt z. Zt. 6.600 Mark jährlich, also 550 Mark monatlich, hiervon rechne ich 70 Mark für Verpflegung ab, da wir hier ziemlich billig leben.  Dies wollte ich zu Deiner Orientierung nicht unerwähnt lassen. Meinst Du, dass ich von diesem „kärglichen“ Gehalt auch ’mal Geld zu einer seidenen Bluse [etc.] übrig habe?

— Mit dem Taifun hast Du recht, …aber in Shanghai kann sich kein Taifun bilden, weil die Stadt im Innern an einem Fluss liegt, außerdem keine Berge dort sind, und in Tsingtau deshalb nicht, weil die Bucht zu groß ist und die Berge nur auf zwei Seiten hoch sind, mithin einem eventuellen Taifun gar keine Gelegenheit geboten wird, sich zu entwickeln, weil er überall Auswege findet, ohne sich zu verfangen.

— Das Hochzeitsdiner war z. T. chinesisch, z. T. deutsch; oh, …das kann ich Dir sagen, der vornehme Chinese ist ein Gourmand, wie man sich ihn nicht besser denken kann, und die scheinbar für einen Europäer ungenießbaren Gerichte schmecken wirklich auch uns gut.  Mit dem Verwöhnen durch Frau Basse wird es nicht so weit her sein, weil ich vorläufig nicht hinkomme…

                                                                                                    15.02.1907

…Ehe ich heute Abend zum Kegeln gehe, muss ich…  Zunächst will ich in der Beantwortung Deines Briefes vom 29/XII. fortfahren. —

— Ich habe wiederholt aus Telegrammen gelesen, dass der Winter sich in diesem Jahre recht würdig eingeführt hat. Du hast auch nicht einmal Lust zum Schlittschuhlaufen.  Ja, …dann wirst Du später auch keine Gelegenheit dazu finden, denn in Wilhelmshaven gibt es sehr selten Eisbahn, und ich huldige dem Eissport nicht.

Wenn Du mich jetzt sähest, …dann würdest Du mich nicht mehr für dick halten. Mit großer Freude beobachte ich, wie ich immer schlanker werde und eine durchaus normale Figur habe.  Hierbei fühle ich mich sehr wohl.  Meine sämtlichen Uniformröcke pp. sind mir zu weit und ich müsste sie alle enger machen lassen, aber da ich nur selten Uniformrock trage, so ist es hiermit nicht so eilig.  Du würdest Deine Freude haben... —

Die Chinesen feiern jetzt ihr Neujahr, da sind alle außer Rand und Band.  Den ganzen Tag brennen die Kerle Feuerwerkskörper ab, und es hört sich wie Schlachtengetöse an.  Das Feiern dauert 14 Tage.  Während dieser Zeit ist nicht mit den Kerlen anzufangen — sämtliche Geschäfte sind geschlossen, die Häuser sind bunt behangen, die Chinesen suchen ihre Festgewänder hervor, Rickschahs gibt es jetzt nicht, selbst die chinesische Dienerschaft verschwindet, kurz alles feiert.  Eine schöne Sitte ist es, dass die Chinesen zu Neujahr alle ihre Schulden bezahlen müssen. — 

Seit kurzer Zeit ist die Post über Sibirien wieder eröffnet, es dürfen nur Briefe und Karten befördert werden, aber unsicher ist die Geschichte doch, da die Russen stehlen wie die Raben und es nicht selten ist, dass Postsäcke aufgeschnitten und auf ihren Inhalt untersucht werden.  Ich ziehe es daher vor, Dir meine Briefe den alten Weg zu schicken.

 

 

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